Der geplante Gipsabbau am Winkelberg – Teil 7: Schutzgut Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt

Potentielle Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt ergeben sich insbesondere aus der bergbaulichen Flächeninanspruchnahme, weil die im Gewinnungsfeld existierenden Lebensräume im Vorfeld des Gewinnungsbetriebes zunächst schrittweise beseitigt werden müssen. Der CASEA GmbH ist hierbei auch bewusst, dass sich das Gewinnungsfeld in einem sensiblen Naturraum befindet und seine derzeitige naturschutzfachliche Bedeutung über diejenige von intensiv wirtschaftlich genutzten Flächen (z.B. Ackerland im Bereich der Zuwegung) deutlich hinausgeht.

Mit der Flächeninanspruchnahme verbundene Beeinträchtigungen bedürfen daher der Realisierung entsprechender geeigneter Vermeidungs-, Minimierungs- und Kompensationsmaßnahmen. Daher ist eine Abbauführung beabsichtigt, mit der bereits in einem überschaubaren Zeitraum nach Abbaubeginn mit der Renaturierung begonnen werden kann. Damit kann sichergestellt werden, dass zu keinem Zeitpunkt das gesamte Gewinnungsfeld als Lebensraum von wildlebenden Tieren und als Pflanzenstandort entzogen wird. In Ergänzung dazu ist die Folgenutzung des Tagebaus zu nennen. Diese soll insbesondere unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten geplant werden. Nicht naturverträgliche wirtschaftliche Nutzungen nach dem Abbau sollen dagegen ausgeschlossen bleiben. Wie aus anderen Tagebauen vielfach dokumentiert ist, besteht damit die Chance hochwertige Lebensräume neu zu entwickeln, deren Struktur und Ausstattung sich zwar deutlich vom ursprünglichen Zustand unterscheiden wird, wobei die Artenvielfalt aber durchaus über derjenigen der ursprünglich beanspruchten Lebensräume liegen kann. (mehr …)

13. Gips-Cup war ein Erfolg für alle

Bei freundlichem Wetter trafen sich am vergangenen Samstag (25.6.16) sieben Mannschaften der Fußball D-Jugend zum Wettstreit um den Gips-Cup. Zur nunmehr 13. Auflage des von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen getragenen Turniers lud der Gastgeber VfL 28 Ellrich auf dem Sportplatz am Riesenberg in Ellrich zum sportlichen Wettkampf ein. Unterstützt wurde zudem von der AOK Hannover.

In spannenden Kämpfen zeigten die Nachwuchskicker in gemischten Mannschaften ihr Können und boten den zahlreichen Zuschauern, Eltern und natürlich ihren Trainern viele Tore, faire Zweikämpfe und vor allen Dingen Spaß am Spiel.

Im Kampf um den Sieg bei jeweils 13 min Spielzeit setzte sich die erste Mannschaft des Gastgebers VfL 28 Ellrich erfolgreich nach Punkten durch. Nur einen Punkt dahinter erreichte die JSG Bodenwerder Platz 2 vor der drittplazierten JSG Sösetal. Die nachfolgenden Plätze belegten der SV Südharz vor dem VfR 08 Osterode, danach SV Wacker Rottleberode vor der zweiten Mannschaft des Gastgebers Ellrich. (mehr …)

Internetseite zu zukünftigen Abbaugebieten von Saint-Gobain Formula

Kuhberg_Karte1Der Gipshersteller Saint-Gobain Formula stelllt auf der Internetseite http://www.sg-formula.de/kuenftige-abbaugebiete Informationen über seine geplanten Abbaugebiete „Rüdigsdorf/Günzdorf“ und „Am Kuhberg“ zur Verfügung.

An beiden neuen Steinbrüchen in der Rüdigsdorfer Schweiz will Formula  zeitnah mit dem Abbau beginnen und hat sich bereits vor über 15 Jahren die entsprechenden Bergrechte dazu gesichert. Im Februar 2016 wurden beim Bergamt in Gera für beide Vorhaben Hauptbetriebspläne und landschaftsplanerische Begleitpläne eingereicht.

Abbaugebiet „Rüdigsdorf/Günzdorf“

Im geplanten Abbaugebiet Rüdigsdorf/Günzdorf hatte Saint-Gobain Formula ursprünglich einen Gipsabbau über Tage geplant. Da es jedoch gerade an diesem Standort technisch möglich und dem Unternehmen ein Miteinander besonders wichtig ist, hat man vor wenigen Jahren entschieden, den Gips im Untertageabbau zu planen. Der Untertageabbau ist besonders schonend für die Umwelt. Der Großteil der Oberfläche bleibt dabei unberührt. Lediglich 0,25 Hektar nimmt die oberirdische Betriebsfläche ein. Das Stollenmundloch, also der Zugang zum Bergwerk, soll im Marktal Richtung Osten gelegt werden. Flora und Fauna werden so kaum beeinflusst. Touristen und Wanderer können hier also weiterhin die Natur genießen. Mehr Informationen hierzu auf der oben genannten Internetseite. (mehr …)