Recyclinganlage soll in Betrieb gehen

Mehr als zufrieden blickt André Materlik, der Werkleiter von Knauf in Rottleberode, auf das vergangene Jahr zurück. “Wir haben mit fast 900.000 Tonnen Rohsteinförderung den höchsten Wert seit der Wende erreicht. Das ist dreimal mehr als vor 20 Jahren”, berichtet Materlik…

Ähnlich erfolgreich sehen die Zahlen mit 200.000 Tonnen bei Putzen und in der Plattenproduktion mit 14 Millionen Quadratmetern aus. Die 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten so viele Platten her, dass damit etwa 20.000 Fußballfelder bedeckt werden können.

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Neue Mitarbeiter im Werk Ellrich

Die steigende Nachfrage nach hochwertigen Spezialgipsprodukten hat auch Auswirkungen auf das Casea-Werk am Firmensitz in Ellrich. Dort wird die Produktion ausgeweitet. Zum Jahresstart konnte Geschäftsführer Andreas Hübner deshalb sieben neue Mitarbeiter begrüßen, die künftig im Leitstand und in der Instandhaltung tätig sein werden und die bisherige Stammbelegschaft verstärken…

Geplant ist, ab April dieses Jahres die Brennbetriebe im vollkontinuierlichen Schichtbetrieb auch am Wochenende zu betreiben. Der Abbau von Naturgips wird dadurch aber nicht ansteigen: Casea hatte bereits 2013 in die Möglichkeit investiert, das Werk anteilig für bestimmte Produkte mit REA-Gips aus Kohlekraftwerken zu betreiben und ersetzt nunmehr etwa ein Viertel des benötigten Jahresbedarfs an Gips aus dieser Quelle.

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REA-Gips wird knapp

Die Abschaltung der Braunkohlekraftwerke ist für die Gipsproduktion ein großes Problem, denn Sie produzieren mit der gekoppelten Schadstoffreduktion im Emissionskreislauf den künstlichen REA-Gips.

Falls diese Quelle versiegt, ist die Gipsindustrie nur mit einem erhöhtem Abbau der natürlichen Reserven zu erhalten.

Lesen sie dazu den Spiegel-Artikel vom 21. September. Hier