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Der geplante Gipsabbau am Winkelberg – Teil 5: Keine Rohstoff-Alternative zur Gewinnung von Naturgips

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3. Harztor-Lauf – Gesellschaftliches Engagement der Harzer Gipsunternehmen

Der 3. Harztor-Lauf fand am 17.04.2016 erfolgreich mit insgesamt 531 Startern in den vier Wertungsläufen und 71 Kinder beim Bambini-Lauf statt. Erfolgreich haben sich alle Läufer und Mitstreiter bei  wunderbarem Wetter geschlagen und auch den Besuchern wurde ein großes, abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Das Duo „Claudy Blue Sky“ und das Trio „Die Zuckermadln“ sorgten für gesangliche Highlights, die „Arreelini Belly Dancers“ zeigten eine beeindruckende Tanzperformance und die Mitglieder des „Zirkus Zappelini“ […]

Die größten Irrtümer über Gips

Die Zukunftsfähigkeit von Gips und Gipsbaustoffen in der Architektur ist seit Jahrtausenden durchgängig sichtbar. Bauprodukte und -systeme aus Gips haben die Philosophie moderner Leichtbauweisen mitgeprägt und gehören heute zum Alltag auf Baustellen – was die Fachwelt kaum mehr bezweifelt. Trotz allem sind vereinzelt Bau(ern)weisheiten anzutreffen, die über Gips Überraschendes zu Tage fördern. Was ist dran an diesem „Expertenwissen“?

Gips „keinesfalls in Küche und Bad“

Die Vorteile der Gipsbaustoffe können für alle Innenräume im Wohnungsbau sowie für alle Räume mit wohnähnlicher Nutzung außerhalb des Wohnungsbaus genutzt werden (Hotels, Krankenhäuser, Schulen). Dies gilt ausdrücklich auch für häusliche Küchen und Bäder. Denn in diesen Räumen ist nicht mit einer andauernden und starken Feuchtebelastung durch Wasserdampf, sondern nur mit gelegentlichem Spritzwasser und kurzzeitig erhöhter Luftfeuchte zu rechnen, die für Gips keine Beeinträchtigung darstellen. Lediglich in gewerblichen Feuchträumen wie Großküchen oder öffentlichen Duschen dürfen keine Gipsbaustoffe eingesetzt werden.

Gips kann „keine Fliesen“

Hartnäckig beharrt noch manch ein Fliesenleger darauf, dass Fliesen oder Bekleidungen aus Natursteinplatten nicht auf Bauteilen aus Gips verlegt werden können. Das einschlägige Merkblatt „Hinweise für die Ausführung von flüssigen Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Außenbereich“ des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe nennt jedoch für Fliesen in häuslichen Küchen und Bädern ausdrücklich auch Gipsputze, Gips-Wandbauplatten sowie Gipsplatten als geeignete Untergründe. […]

Der geplante Gipsabbau am Winkelberg – Teil 4: Keine Standortalternativen

Auf Grund der bestehenden zwingenden Qualitätsanforderungen für die Herstellung von Spezialgipserzeugnissen ist die CASEA GmbH zur Fortführung und zum Erhalt des Gipswerkes Ellrich darauf angewiesen, nach der Erschöpfung des Vorrates innerhalb des Bergwerkseigentumsfeldes Appenrode/Rüsselsee die als Rohstoff benötigten hochwertigen Naturgipse aus einer anderen verfügbaren Lagerstätte zu gewinnen, die die betreffenden Qualitätsanforderungen erfüllt.

Der Lagerstätte im Bergwerkseigentumsfeld Rüdigsdorf/Winkelberg kommt insoweit eine besondere und vorrangige Bedeutung zu. Diese ergibt sich einerseits aus der besonders hohen Qualität und Reinheit des Sangerhäuser Anhydrits, in dem sich die Lagerstätte befindet und der Tatsache, dass die Rohstoffgewinnung am Standort bereits bis 1992 zugelassen war und aktiv durchgeführt wurde. Zum Anderen stehen keine anderen Lagerstätten zur Verfügung.

So können andere grundsätzlich verfügbare Lagerstätten der CASEA GmbH – auf Grund der dort anderen bzw. wesentlich geringeren Qualitäten bzw. Mengen der Rohstoffe – zur Rohstoffversorgung des Spezialgipswerkes Ellrich nach der Erschöpfung der Lagerstätte im Bergwerkseigentumsfeld Appenrode/Rüsselsee nicht bzw. nur sehr eingeschränkt und allenfalls partiell und vorübergehend genutzt werden. Sie können die Lagerstätte Rüdigsdorf/Winkelberg aber nicht ersetzen. Dies gilt insbesondere für die Lagerstätte Ellricher Klippen bzw. Ellricher Klippen Süd und Woffleben/Hohe Schleife. […]