Archiv2021-10-17T16:20:27+02:00

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Hohe Hürden für Recycling-Gips

Abbruchunternehmen haben in Deutschland viel zu tun. 2010 wurden insgesamt 186,5 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle erfasst: Bauschutt, Straßenaufbruch, Baustellenabfälle, Boden und Steine - aber nur 0,3 Prozent davon (0,6 Millionen Tonnen) waren Bauabfälle auf Gipsbasis. Davon wiederum sind nur 0,3 Mio Tonnen recyclingfähig gewesen, tatsächlich ließen sich daraus am Ende 150 000 Tonnen Recycling-Gips (RC-Gips) gewinnen. Das ist wenig angesichts des deutschen Bedarfs an Gipsrohstoffen, der insgesamt 8 Millionen Tonnen [...]

12. April 2015|

Sind 1000 Arbeitsplätze der Politik gleichgültig?

Wenn über den Gipsabbau im Harz diskutiert wird, haben Emotionen die Oberhand. Es wird kaum erwähnt, dass die Gipsabbaustätten sorgfältig wieder der Natur zurückgeführt werden. Auch nicht, dass sie keine bleibenden Umweltschäden anrichten. Auch nicht, dass sie eine lange, jahrtausendealte Tradition im Südharz haben, und dass die Produkte für unser Leben alltäglich und wichtig sind. In einem solchen Klima geht auch die wirtschaftliche Bedeutung der Gipsindustrie rund um Nordhausen unter. [...]

23. März 2015|

REA-Gips, Recycling-Gips: Ersatz für Naturgips?

REA-Gipslager im Steinbruch Ellrich Die Diskussion um den Gipsabbau im Südharz hat eine Eigendynamik angenommen, die sich um Fakten kaum mehr schert. Beispielhaft deutlich wird das in der immer wieder vorgetragenen Behauptung, der Abbau von Naturgips ließe sich bei gutem Willen leicht durch die vermehrte Nutzung von Gips aus der Rauchgasentschwefelung (REA-Gips) oder durch aus Baumaßnahmen gewonnenen Recycling-Gips ersetzen. So wünschenswert das wäre, so falsch ist es. Denn [...]

19. März 2015|

Naturschutz und Gipsabbau – ein Widerspruch?

Rekultivierte Fläche Die Gipsgewinnung im Tagebau stellt einen Eingriff in die Natur dar. Das bestreitet niemand. Insofern handelt es sich um einen Zielkonflikt zwischen unberührter Natur und einer sicheren heimischen Rohstoffversorgung, die für die Menschen von großer Bedeutung ist. Im Falle des Gipsabbaus kommt hinzu, dass der Eingriff letztlich nicht landschaftsverbrauchend ist (wie etwa jedes neue Baugebiet), sondern nur umgestaltend - und er an der Natur auch keine [...]

13. März 2015|
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