8.01.2018

Kompromisssuche wird fortgesetzt

In der gerichtlichen Auseinandersetzung von CASEA gegen den gegenwärtig gültigen Regionalplan hat das Thüringer Oberverwaltungsgericht mit seinem kurz vor Weihnachten 2017 verkündeten Urteil die Vorranggebiete Freiraumsicherung FS-56 und FS-70 des Regionalplans Nordthüringen für unwirksam erklärt.

Damit entfallen die Zielwirkungen der betreffenden Vorranggebiete, wonach eine Rohstoffgewinnung in den betreffenden Gebieten bisher ausgeschlossen war. Betroffen sind insoweit die Bergwerkseigentumsflächen

  • Rüdigsdorf/Winkelberg,
  • Rüdigsdorf Kalkberg,
  • Rüdigsdorf/Kahleberg sowie
  • Woffleben/Hörninger Klippen.

Im Ergebnis steht der aktuelle Regionalplan damit einer Rohstoffgewinnung in den genannten Bergwerkseigentumsfeldern nicht mehr als zwingender Ausschlussgrund entgegen.

CASEA ist trotz dieses für das Unternehmen günstigen Prozessausgangs unverändert bereit, an der Suche nach Alternativen zum Abbau am CASEA-Bergwerkseigentum Rüdigsdorf/Winkelberg aktiv mitzuwirken. Ziel muss es sein, das CASEA-Werk in Ellrich mit seinen Arbeitsplätzen zu sichern und den notwendigen Naturgips-Bedarf in quantitativ und qualitativ ausreichender Weise aus anderen Lagerstätten decken zu können. Dazu finden laufend Gespräche und auch entsprechende Untersuchungen statt, auf deren positives Ergebnis auch CASEA hofft. Bis dahin wird das Verfahren zur Rohstoffgewinnung am Winkelberg weiter betrieben werden müssen.

28.02.2017

Kohnstein: Renaturierung wird geprüft

Arbeitsgruppe tritt erstmals zusammen – „Wichtiger Schritt für die Region“

Die Machbarkeitsstudie zur Renaturierung des Kohnsteins macht Fortschritte. Am kommenden Donnerstag (2. März 2017) wird sich erstmals ein Arbeitskreis treffen, der für diese Studie konzeptionelle Anregungen geben soll und sie auch fachlich begleiten wird. An die erste Besprechung wird sich eine Begehung des Kohnstein-Geländes anschließen. Die Koordination des Vorhabens, das auf eine Initiative der örtlichen Gipsunternehmen zurückgeht, hat die Hochschule Nordhausen unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Wagner sowie Herrn Dipl.-Geol. Norbert Stuth übernommen.

Auf der Teilnehmerliste stehen – neben den Vertretern der gipsverarbeitenden Unternehmen – alle wesentlichen Institutionen, die ein Interesse am weiteren Schicksal des Kohnsteins haben. Dazu zählen Stadtverwaltung und Landratsamt Nordhausen, die Naturparkverwaltung Kyffhäuser/Harz, die Regionale Planungsstelle Nordthüringen, die Gemeinde Harztor, der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser, das Thüringer Landesbergamt, die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die Forstverwaltung Thüringen, der Tourismusverband Südharz/Kyffhäuser sowie der Thüringer Bauernverband. Auch der BUND sowie der Nabu Thüringen sind eingeladen. (mehr …)

20.01.2017

Gipsabbau am Winkelberg – Zwischeninformation über die Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung

Mit einer Bekanntmachung und entsprechenden Veröffentlichung im Internet informiert das Ellricher
Spezialgipsunternehmen CASEA GmbH über die vorläufigen Zwischenergebnisse der Frühen
Öffentlichkeitsbeteiligung zur beabsichtigten Wiederaufnahme des Gipsabbaus im
Bergwerkseigentum „Rüdigsdorf/Winkelberg“. Diese Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung hatte im
Oktober und November 2015 stattgefunden. Alle eingegangenen mündlichen und schriftlichen
Stellungnahme sowie eine vorläufige Beantwortung und Erläuterung sowie Hinweise der CASEA
GmbH sind dazu in tabellarischer Form zusammengefasst. Die betreffenden Zwischenergebnisse
können in der Zeit vom 25. Januar bis zum 25. April 2017 auf der Webseite www.casea-gips.de sowie
unter www.naturgips-im-harz.de eingesehen werden. (mehr …)