Mit einer Bekanntmachung und entsprechenden Veröffentlichung im Internet informiert das Ellricher
Spezialgipsunternehmen CASEA GmbH über die vorläufigen Zwischenergebnisse der Frühen
Öffentlichkeitsbeteiligung zur beabsichtigten Wiederaufnahme des Gipsabbaus im
Bergwerkseigentum „Rüdigsdorf/Winkelberg“. Diese Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung hatte im
Oktober und November 2015 stattgefunden. Alle eingegangenen mündlichen und schriftlichen
Stellungnahme sowie eine vorläufige Beantwortung und Erläuterung sowie Hinweise der CASEA
GmbH sind dazu in tabellarischer Form zusammengefasst. Die betreffenden Zwischenergebnisse
können in der Zeit vom 25. Januar bis zum 25. April 2017 auf der Webseite www.casea-gips.de sowie
unter www.naturgips-im-harz.de eingesehen werden.

„Diese Zwischeninformation ist ein weiterer Schritt im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren,
mit dem wir unseren Rechtsanspruch unterstreichen, in unserem Bergwerkseigentum am Winkelberg
Gips abzubauen“, sagt Dr. Alfred Schiffer, der Geschäftsführer der CASEA GmbH.
Dr. Schiffer weist aber zugleich darauf hin, dass man die Suche nach Alternativen zum Winkelberg
intensiv fortsetzen werde. „Das haben wir zugesagt, daran werden wir uns halten“. Deshalb fänden
gegenwärtig an den Ellricher Klippen Probebohrungen statt, deren qualitative und quantitative
Ergebnisse im Laufe der nächsten acht Wochen abzusehen seien.
Dr. Schiffer: „Unser Ziel ist es, die Arbeitsplätze im Spezialgipswerk Ellrich zu sichern und
gegebenenfalls auszubauen sowie auch künftig einen Beitrag zur Sicherung der Versorgung der
Bundesrepublik mit den wichtigen Spezialgipsen zu leisten.“ Stets werde man größten Wert auf
naturschonenden Abbau legen und auf geringstmögliche Belastungen für die umliegenden
Kommunen. Schon bisher würden abgebaute Felder so an die Natur zurückgegeben, dass sie sich als
wertvolle Biotope in die Landschaft einfügen.

Hier können Sie Einblick in die Bekannmachung und die Zwischenergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung nehmen.